





waren Meister Ji Han Jae und Großmeister Choi Jong Soul. Mit 18 Jahren legte Kim die Prüfung zum 1. Dan ab. (Anmerkung: In Korea gab es damals nur zwei verschiedenfarbige Kupgrade: weiß und rot). Bis zum 3. Dan war Kim als Trainerassistent von Meister Ji tätig. Mit 25 Jahren bestand er erfolgreich die Prüfung zum 4. Dan.
Durch die Unterstützung der Judosportler, insbesondere von Anton Greven und Klaus Stöckner, gelang es, in verschiedenen Judovereinen HAP-KI-DO-Lehrgänge durchzuführen. Klaus Stöckner war der erste Deutsche, der 1968 bei Kim Sou-Bong die Prüfung zum ersten Dan bestand.
Anschließend fanden in Graz Wochenendlehrgänge statt. Im Dezember 1973 wurde HAP-KI-DO offiziell statt JIU JITSU im damaligen AiDoKan-Verein eingeführt. Das Training fand in einem Kellerraum in der Kernstockgasse statt. Hier konnte man täglich trainieren, und selbst an den Wochenenden fanden sich begeisterte Anhänger zum freiwilligen Training. Bereits im Mai 1974 wurde die erste Gürtelprüfung in Graz abgenommen. Die Prüfungen wurden alle von Kim Sou Bong, der in Düsseldorf lehrte, durchgeführt. Zugleich verband der Großmeister seinen Aufenthalt in Graz mit Lehrgängen für die Schüler. Zur Ergänzung reisten einige von ihnen für mehrere Wochen im Jahr nach Mühlheim a. d. Ruhr und später nach Düsseldorf, um dort an Ort und Stelle zu lernen. Neben den normalen Trainingseinheiten kamen viele Wochenendlehrgänge dazu, die den Lernprozess beschleunigten. Am 30. August 1980 legten die Grazer Gerhard Agrinz und Ewald Pilz in Düsseldorf als erste Österreicher die HAP-KI-DO -Meisterprüfung ab. 